Eine Frage des Vorzeichens

Gern…

höre ich ihre Reden,
lasse ich mich von ihren Argumenten überzeugen,
stimme ich ihnen zu
in ihrer tadellos korrekten politischen Grundhaltung,
beneide ich ihre in jeder Lage coole Eleganz,
halte ich ihre Beurteilung der Verhältnisse für maßgeblich …

und doch – und doch…

werde ich das Gefühl nicht los,
sie hätten
mit genau diesen ihren sympathischen Fähigkeiten
in brauner Zeit Fortune machen können,
und sie könnten es auch jetzt wieder,
wenn einmal der politische Wind
mächtiger von rechts pfeift

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