Eisernes Gesetz der Gewohnheit?

Zugegeben, mir liegt kein gesichertes Umfrageergebnis vor, und ich kann mich auch nur auf meine persönlichen Beobachtungen beziehen; aber mal ehrlich: wenn von Kunst die Rede ist, scheint noch immer die Vorstellung zu dominieren, das seien “schöne“ Bilder, die zum Schmuck an leere Wände gehängt werden können.

Was  es dagegen in zeitgenössischen Museen oder bei den Documentas zu sehen gibt, wird zwar durchaus interessiert wahrgenommen, teils bestaunt, teils mit Kopfschütteln quittiert; aber – so fragen sich viele – sollten etwa diese unbegreiflichen Erscheinungen tatsächlich etwas mit “Kunst“ zu tun haben?

Diese und ähnliche Fragen werden glücklicherweise ungelöst bleiben: sie sollen den zugehörigen Bereich unseres reflektierenden Bewusstseins auch in Zukunft in Spannung halten.

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